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Einige Menschen, die mit schweren Hörschäden zu kämpfen haben, haben hier in Bad Laer eine entsprechende Selbsthilfegruppe gegründet. Sie suchen noch weitere Betroffene, die an einer solchen Gruppe Interesse haben und bereit sind, aktiv mitzuarbeiten. Eine Betroffene schildert in kurzen Sätzen, was ihre Schwerhörigkeit für sie bedeutet und warum sie sich für eine Selbsthilfegruppe interessiert: "Durch 6 Hörstürze Schwerhörigkeit. Ich trage Hörgeräte auf beiden Ohren. Kann Gesprä che in einer Runde von 4 Personen nicht verfolgen. Habe mich aus größeren Kreisen und Veranstaltungen zurückgezogen. Vorträge, Kurse usw. hängen von der deutlichen Sprache des Referenten ab. Habe bereits häufiger Veran- staltungen verlassen, weil ich akustisch nichts mitbekam. Ich fühle mich durch meine Schwerhörigkeit stark isoliert. Die Situation führt vermehrt zur Vereinsamung. Ich suche Wege, dieser zu entgehen. Hinzu kommt eine starke psychische Belastung, da das Hören mit mehr Konzentration und Anstrengung verbunden ist und Normalhörende das Verständnis dafür kaum aufbringen können (Kein Vorwurf, nur zu normal). Bin wegen meiner Schwerhörigkeit aus dem Beruf ausgeschieden. Ich bin zum 1.8.98 pensioniert. Ich suche Hilfen, Mittel und Wege, meine Situation zu erleichtern, damit sicher auch gleichzeitig für weitere Betroffene. Ich bin auch bereit, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten dafür zu engagieren. Mich interessiert z.B., welche Medien es gibt, die in Anspruch genommen werden können. Können solche Medien ausprobiert werden, um sie für die eigene Situation zu testen? Eine Gruppe würde mich sehr interessieren"
Die Gruppe bildet sich ständig weiter in “Laut begleitender Gebärdensprache”
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